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Unterwegs im Coaching-Dschungel

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Alles Coaching oder was?

„Ich coache meinen Chef in Sachen Rechtschreibung“, sagt die Assistentin. „Ich coache meine Mitarbeiter“, sagt der Chef. Heutzutage scheint jeder jeden zu coachen. Man hat den Eindruck, „Coaching“ müsse für alles herhalten. Tatsächlich ist „Coaching“ kein geschützter Begriff und kann leicht zweckentfremdet werden. Doch was war ursprünglich der „Zweck“?

Woher kommt der Begriff “Coaching“?

Das englische Wort „Coach“ steht ursprünglich für „Kutsche“. Private Tutoren für Studenten nannte man seit 1848 „Coach“. Im Sport tauchten „Coaches“ seit 1885 auf und „to coach“ steht im Englischen für „trainieren, betreuen“. Es geht also immer um Beratung, Unterstützung, Hilfestellung. Der „Coach“ bringt einen von A nach B, so wie die Kutsche.

Wofür steht „Coaching“?

Heute steht „Coaching“ für eine Anzahl verschiedener Ansätze, Menschen in der Berufswelt oder bei privaten Themen zu unterstützen. Der Markt ist voll von Angeboten an „Business-Coaching“, „Life-Coaching“, „Executive-Coaching“ usw. Den meisten von diesen Ansätzen ist gemeinsam, dass Coaching eine Interaktion auf Augenhöhe ist. Der Coach regt an, eigene Lösungsstrategien zu entwickeln. Er gibt nicht vor und „berät“ auch nicht.

Was sagen die Coaching-Verbände?

Und weil es tatsächlich gleich eine ganze Menge an Definitionen für „Coaching“ gibt, haben Vertreter der führenden Coaching-Verbände in der vergangenen Woche gemeinsam grundsätzliche Aussagen zur Beschreibung von „Coaching“ formuliert. Hier ein Auszug:

  • „Coaching richtet sich an einzelne Personen (bzw. Personengruppen) und fördert deren Fähigkeit zur Selbstorganisation im Berufs- und Arbeitsleben.
  • Coaching unterstützt die Person bei der Gestaltung ihrer persönlichen Entwicklung, ihrer sozialen Rollen und ihrer Kooperationsbeziehungen sowie bei der Bewältigung ihrer Entscheidungs- und Handlungsanforderungen im Arbeitsleben.
  • Coaching wird durch einen Coach ausgeübt, dessen Qualifizierung von einem Berufs- oder Fach- verband anerkannt ist (siehe weiter unten Abschnitt Kompetenzerwerb).
  • Im Dialog zwischen Coach und Klient werden Reflexions- und (Selbst-) Erfahrungsräume eröffnet und Klärungsprozesse initiiert. Durch die Erschließung neuer Perspektiven werden Entwicklungspotenziale und Handlungsspielräume erschlossen, Lern- und Veränderungsprozesse angeregt und begleitet sowie die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit gestärkt.“ Siehe: www.coachfederation.de/news/roundtable-der-coachingverbande-verabschiedet-einheitlichen-coaching-standard.html

Wie findet man sich im Coaching-Dschungel zurecht?

Ich persönlich halte mich als Coach an die Standards der Verbände und verpflichte mich als Mitglied des ICF (International Coach Federation) den ethischen Standards des ICF.

Wenn ich über meine Arbeit als Coach spreche, klingt das so: Jeder trägt die Lösungen in sich selbst. Als Coach unterstützte ich Sie, diesen Schatz zu heben. Dafür setze ich Impulse, rege an und leite durch den Coaching-Prozess. Meistens geht es im Business-Alltag um die Steigerung der eigenen Leistung oder um das Meistern schwieriger Situationen. Durch Coaching erkennen Sie, an welchen Themen Sie dranbleiben sollten und wo Sie loslassen können. Es geht darum, sich neue Lösungswege zu erarbeiten und neue Perspektiven zu entdecken.

Melden Sie sich gern, wenn Sie mehr über „Coaching“ wissen möchten oder einfach etwas Unterstützung im Coaching-Dschungel brauchen!

Cornelia Rasch: 0173-6971227

 

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